1924

feuerwehrBau eines Feuerwehrgerätehauses mit Steigeturm Lewaldstraße (Am Heideberg) 15 für die Freiwillige Feuerwehr in der Gartenstadt Staaken. Unter den Einwohnern der Gartenstadt fanden sich schnell Mitglieder für die Feuerwehr, sodass die Freiwillige Feuerwehr Staaken nun zwei Gruppen bildete: Dorf Staaken und Gartenstadt Staaken. Im Juni beschloss die Generalversammlung den Bau von zehn Einfamilienhäusern in den Straßen Am Krug und Am Krummen Weg 

1925

Am 1.1.1925 wurde die evangelische Kirchengemeinde Staaken-Gartenstadt selbständig. Die geplanten Einfamilienhäuser wurden im April 1925 fertiggestellt. Das monatlich erscheinende Mitteilungsblatt wurde ins Leben gerufen. Der Bau zehn weiterer Häuser mit 40 Wohnungen in der Bahnhofstraße (Finkenkruger Weg) wurde beschlossen. Das erste Kinderfest fand auf dem später als Sportplatz genutzten Terrain statt.

 

1926

Fertigstellung der im Vorjahr beschlossenen Bauten. Bezug der Wohnungen im Oktober. Die Generalversammlung beschloss im Herbst den Bau von weiteren zehn Häusern mit 40 Wohnungen in der Lewaldstraße (Am Heideberg) und am Ungewitterweg (damals Russenweg). Mit der Planung der 1926 bis 1929 errichteten Gebäude der "Neuen Gartenstadt" (nördlich des Ungewitterweges) wurde der Staakener Architekt Carl Derleder beauftragt.

 

1927

Am 1. April Einrichtung einer Autoomnibuslinie durch die ABOAG (Allgemeine Berliner Omnibus AG) zwischen Gartenstadt Staaken, Marktplatz (Heidebergplan) und Spandau, Heidetor. Die Generalversammlung beschloss den Bau von weiteren 12 Häusern mit 40 Wohnungen. Baubeginn war im Herbst. Der Bau eines Verwaltungsgebäudes für die Genossenschaft wurde vom Staakener Architekten Carl Derleder geplant. Die Freiwillige Feuerwehr konnte einen Gerätewagen mit Tragkraftspritze in Betrieb nehmen.

 

1928

Fertigstellung der 12 Häuser und des Verwaltungsgebäudes. Bezug aller Wohnungen war im Sommer. Die Generalversammlung beschloss, die Bebauung der Bahnhof- und Lewaldstraße (12 Häuser mit 42 Wohnungen) zu Ende zu führen. Auch ein Schlachthaus und eine Bäckerei wurden vorgesehen. Baubeginn war noch im gleichen Jahr. Die Stadt übernahm die Müllabfuhr. Am 1. April erhält die Omnibuslinie zum Marktplatz (Heidebergplan) die Nummer 31. Am 5.11.1928 überflog das Luftschiff "Graf Zeppelin" die Gartenstadt Staaken aus Amerika kommend.

1929

15jähriges Bestehen der Gartenstadt. Abschluss der Neubautätigkeit östlich der Bahnhofstraße (Finkenkruger Weg). Die Bebauung des Geländes westlich der Bahnhofstraße, das für die Erweiterung der Gartenstadt vorgesehen war, war unbestimmt. Bezug der neuen Büroräume (Kassenraum, Wartezimmer, drei Büroräume und ein Sitzungszimmer für den Aufsichtsrat) im Verwaltungsgebäude. Die Asphaltierung der Straßen wurde nach Übernahme durch das Bezirksamt Spandau begonnen.

 

1930

Der Ausbau der Straßen wurde beendet. Die Entwässerung wurde an das städtische Netz angeschlossen.

 

1931

Errichtung von Müllhäusern an geeigneten Stellen zwischen den Gärten. Erweiterung des Regiebetriebes und Einstellung eines Geschäftsführers. Am 1.9.1931 wurde der Sportplatz am Bahnhof Staaken in Betrieb genommen.

 

1933

Im Mai 1933 wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit Nationalsozialisten besetzt. Am 24. Dezember wird der Omnibus von Spandau nach Staaken der Linie 31 durch den "Obus" (Oberleitungsbus mit elektrischem Antrieb) ersetzt.

 

Jahre 1913 - 1922 | Jahre 1943 - 1952


  

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